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Entstehungsgeschichte
1996 - Die Fachstelle IP (FIP), die jetzige Agrocontrol, wurde im Jahre 1996, anlässlich der Übertragung der Kontrolle der ökologischen Direktzahlungen nach Art. 31b Landwirtschaftsgesetz, an den Zürcher Bauernverband, ins Leben gerufen. Das Amt für Landschaft und Natur des Kantons Zürich beauftragte die FIP, den Vollzug der Ökoprogramme nach Art. 31b LwG durchzuführen. Die Aufgabe bestand darin, die Kontrollen der Betriebe mit Integrierter Produktion (IP) und/oder Kontrollierter Freilandhaltung (RAUS/BTS) sowie von Labelkontrollen im Kanton Zürich auszuführen.
1997 - Infolge der rasanten Zunahme der IP- und RAUS/BTS-Betriebe musste die FIP ausgebaut, und neue Kontrolleure rekrutiert werden. Die FIP setzte sich zum Ziel, alle Programme (IP-Feldbau, Spezialkulturen, RAUS/BTS) in einem Kontrollgang zu kontrollieren. Ab 1996 wurden bereits Labelkontrollen (Gemüse, Beeren, Obst und Reben) durchgeführt, ab 1997 IP-Suisse Weizen und ab 1998 zusätzlich IP-Suisse Fleisch und QM Schweizer Fleisch.
1998 - Zusätzlich zu den bestehenden Inspektionsaufträgen konnte im Jahr 1998 der Bereich Labelkontrollen weiter ausgebaut werden. Der Vorteil liegt darin, dass Kontrollen für verschiedene Auftraggeber (ÖLN, Label) koordiniert, und damit effizienter und kostengünstiger ausgeführt werden können.
1999 - Damit das Vertrauen des Konsumenten in die Produktion verstärkt wird, verlangt dieser die Überprüfung auf die Einhaltung der Produktionsrichtlinien durch neutrale Stellen. Aus diesem Grund wurde die Agrocontrol nach der Euro-Norm 45004 akkreditiert. Mit dem Akkreditierungsverfahren wird die Schaffung von Kontrollstellen ermöglicht, die eine erhöhte Glaubwürdigkeit und Zuverlässigkeit der Kontrollen und deren Angaben zur Qualität sicherstellen.
2000 - Erstmals wurde in diesem Jahr zusammen mit der ÖLN-Kontrolle auch die Tierschutzkontrolle durchgeführt. Dadurch sind wir wiederum dem Ziel näher gerückt, alle Kontrollen zentral koordiniert durchzuführen. Da der landwirtschaftliche Beratungsstandort Affoltern am Albis im Frühling 2001 aufgelöst wurde, hat die Fachstelle IP bereits im Herbst 2000 ihre Büros an den Strickhof verlegt. Zu diesem Anlass wurde die Fachstelle IP zur vielsprachigen, polyvalenten und zeitlosen Agrocontrol umgetauft.
2001 - Die Migros hat die Kontrolle der M-7-Betriebe an die IP-Suisse delegiert. Diese wiederum hat die Kontrollaufträge an die kantonalen Kontrollstellen weitergegeben. Somit sind wir wieder dem Ziel näher gekommen, möglichst alle Kontrollen von einer Stelle aus koordiniert zu machen.
2002 - Der Start der Gewässerschutzkontrollen wird vorbereitet. In den nächsten drei Jahren (2003 - 2005) müssen ca. 2700 Betriebe überprüft werden. Die Kontrollen werden in den Wintermonaten stattfinden.
2003 - Der Bund verlangt, dass neben den Ackerbaustellen auch die Agrocontrol 300 Tierhalterbetriebe im Winter auf die Einhaltung der Auslaufvorschriften überprüft.
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